Liebe Mitreisende
Tja, jetzt kommt da doch noch ein letzter Blog. Obwohl ich ja Buenos Aires Teil 2 als den letzten Beitrag angekündet habe. Aber es ging jetzt alles sehr schnell und irgendwo bin ich mit meinem Abschluss nicht ganz zufrieden. Beim Schreiben der letzten paar Zeilen wurde ich nervös und wusste nicht, wie finde ich jetzt einen schönen, passenden und runden Abschluss meiner Reise, bzw. der Berichte darüber. Ja wirklich, das ging jetzt wirklich rassig.
Da schreibe ich, dass morgen der Flieger nach Zürich startet und dann ist Schluss. Und ja natürlich, alles endet einmal. Trotzdem!! Auf einmal ist die Kiste leer.Ich bin ja nun schon wieder einige Tage in Basel, jedoch dieser allerletzte Bericht, der muss jetzt noch sein.
Also dann, ich weiss nicht, ob es wichtige Dinge sind die ich noch anfügen will. Wo ich jedoch sicher bin, der letzte Punkt, ja, der ist sicherlich wichtig. Die anderen sind allenfalls Details die interessant sein können.
Ja dann beginne ich mal mit Patagonien. Wie kommt dieser Teil des südamerikanischen Kontinents zu seinem Namen? Ich habe mal nachgelesen und fasse zusammen:
Überliefert wurden diese Informationen aus den Tagebüchern des Antonio Pigafetta. Dieser war, als Chronist auf den Entdeckungsreisen des portugiesischen Entdeckers Ferdinand Magellan, dabei. Die Eingeborenen Tehuelche-Indianer, denen Magellan auf seiner Reise auf Feuerland begegnete waren von grosser Statur und erhielten deshalb den Namen Pathagon. Dieser Name ist angelehnt an eine fiktive Riesengestalt aus der damaligen Literatur. Es wird angenommen, dass dieser Name von Pata (Fuss/Pfote) oder von Patones (grosse Füsse) abgeleitet wird.
Und dann Buenos Aires. Auch diese Namensgebung hat eine interessante Geschichte. Auch das habe ich nachgelesen und finde es speziell, dass ausgerechnet ein Italiener massgeblich daran beteiligt gewesen sein soll. Die Italiener spielen ja als grosse Einwanderer-Nation, ein paar hundert Jahre nach der Gründung von Buenos Aires (1536) , keine unwesentliche Rolle in dieser Stadt.
Der Konquistador Pedro Mendoza hat die Siedlung die er dort gebaut hat, auf den Namen Santa Maria del Buen Ayre (die heilige Maria der guten Luft), getauft. Den Namen soll er von seinem Kaplan, einem Italiener erhalten haben. Dieser verehrte die «Virgin de Bonaria von Cagliari, also die Jungfrau der guten Luft von Cagliari. Cagliari auf Sardinien war damals Sumpfgebiet und von Malaria verseucht. Wer Lust hat zum weiterforschen: (Malaria / Buonaria etc.)
Ja, und da wäre dann auch noch die Frage, wie ist es denn kulinarisch abgelaufen auf dem Weg nach Patagonien. Das ist ja auch bezüglich unserer gemeinsamen Südamerika-Party im Sommer, nicht ganz unerheblich. Und da muss ich sagen, es bleibt nicht viel Fleisch am Knochen. Ausser natürlich in Argentinien. Das ist für Fleischesser ein Paradies. Ansonsten bleiben bei mir etwas gemischte Gefühle. Müsste ich eine Rangliste erstellen, dann war es in Mexiko am abwechslungsreichsten und in Argentinien (Steaks)) am besten. Ja, ok, Chililiebhaber kommen in Mexiko auf Ihre Rechnung. Und wem es nicht langweilig wird, gefüllte Tacos, Enchiladas, Tortilla-Fladen und Empanadas zu essen, der würde hier etwas anderes erzählen. Ich fand das alltägliche kulinarische Angebot etwas eintönig und langweilig. Muss aber betonen, dass ich damit nie ein Problem hatte. Für mich stand auf dieser Reise nicht Essen und Trinken im Vordergrund. Obwohl, das erste gute Glas Wein in Salta, ein feines Tröpfchen Malbec, habe ich sehr genossen. Nun, Essen und Trinken ist ein riesiges Thema. Geschmackssache halt, so wie «Güllefüehre». Aber ich bin überzeugt, dass Ihr auf unserem Partybuffet genug gute Südamerikanische Elemente vorfinden werdet. Auch für Vegetarier. Sei es in fester oder flüssiger Form.
Und denne no vor em letschte Punkt, e paar Reisegedanke vom e alte Bekannte:
Eins, zwei, drei, im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit.
Schaffen, schuften, werden älter, träger, müder und auch kälter,
bis auf einmal man erkennt, dass das Leben geht zu End‘.
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele,
Freunde, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!
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